Kambodscha Urlaub
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Khmer – was ist das eigentlich? Wen seine Reise nach Kambodscha führt, der wird sich sicherlich im Vorfeld mit Geschichte und Politik des Landes beschäftigen. Dabei fällt immer wieder der Begriff „Khmer“. Was aber ist das? Bekannt aus den Nachrichten nicht allzu vergangener Zeiten kennen wir den Begriff „Rote Khmer“ und wissen, dass es sich dabei um eine nationalistisch-maoistische Gruppe und Guerillabewegung in Kambodscha handelt. Nun glauben Sie nicht, wir wollten Ihnen Urlaub in einem Land bieten, wo die Gefahr durch derartige Gruppierungen so groß ist. Nein, Khmer ist vielmehr die allgemeine Bezeichnung für ein – antikes – Staatsvolk in diesem Lande. Und tatsächlich findet man auf seiner Kambodscha Pauschalreise durchs Land zahlreiche beeindruckende Bauten sowie Überreste typischer Khmer-Architektur aus dem frühen Mittelalter. Auch sonst hat diese alte Kultur überall ihre Spuren hinterlassen. Und die Kambodschanische Bevölkerung pflegt die Traditionen der Khmer-Kultur in hohem Maße. Dies macht sich deutlich in Tänzen, Schauspiel, Kunst und Gebäuden. Dabei fallen den Tempelanlagen von Angkor eine besonders große Rolle zu.
Zwischen gestern und heute - Urlaub im vom Buddhismus dominierten Kambodscha ist gleichbedeutend mit einer Reise zwischen Vergangenheit und dem Heute. Und so kommen Sie nicht umhin, auf Ihrer Pauschalreise wenigstens die wichtigsten und sehenswertesten Tempel und Tempelanlagen zu besichtigen. Eines der größten und wichtigsten Tempelanlagen ist der Angkorkomplex in der Nähe von Siem Reap, wo sich viele Tempel aus den Jahren 850 – 1200 befinden. Angkor, bekannt als Residenz- und Tempelstadt der Khmer-Könige des Landes, ist heute eine viel besuchte Ruinenstadt. Einige Zeit lang war diese Tempelstadt, in der einst über eine Million Einwohner lebten und die somit um das Jahr 1000 herum die größte Stadt der Welt war, im Dickicht des Dschungels verschwunden. Heute kann man die Überreste der im Jahr 1430 verlassenen Stadt wieder bestaunen. Ganz in der Nähe der Grenze zu Thailand gilt es, einen weiteren Tempel zu bewundern: den Banteay Chhmar, der ursprünglich von einer neun Kilometer langen Mauer umgeben war. Weitere empfehlenswerte Tempel sind der Banteay Srei – ein Hindu-Tempel der der Göttin Shiva geweiht ist – sowie der Beng Malea aus dem 12. Jahrhundert, und viele andere Tempelanlagen und Sakralbauten.
Wo Mekong und Tonlé sich treffen - Dort, wo sich Mekong und Tonlé treffen, liegt die Hauptstadt Kambodschas, Phnom Penh. Es ist nicht gerade eine der bekannten Weltmetropolen, aber man kann behaupten, dass Phnom Penh eine Reise wert ist. Die am Tonlé-Sap-See gelegene Stadt bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, zu denen auch viele architektonisch interessante Gebäude zählen. Eines der Touristenattraktionen ist sicherlich der Phnom-Tempel aus dem 15. Jahrhundert. Auch der Besuch des Königspalasts mit Thronhalle und Silberpagode sollte auf Ihrem Programm stehen. Einiges über Land und Leute sowie deren Geschichte können Sie im Nationalmuseum erfahren.